
Durchsetzungsbemühungen im Rahmen des GlüStV 2021 gewinnen an Fahrt durch ISP-Sperren und Ermittlungen

Neue rechtliche Grundlagen für Netzsperren
Die Änderung des Glücksspielstaatsvertrags 2021 im Juli 2026 erweitert die Befugnisse der Gemeinsamen Glücksspielbehörde der Länder (GGL) und ermöglicht es der Behörde nun, Internetdienstanbieter anzuweisen, unzulässige Glücksspielseiten zu blockieren, während die Aufsicht über 129 lizenzierte Betreiber weiterhin im Fokus steht und strenge Produktregeln das Angebot strukturieren.
Experten haben festgestellt, dass diese Erweiterung die Durchsetzung bestehender Vorschriften verstärkt, da die GGL nun direkt in die Infrastruktur eingreifen kann, um den Zugang zu nicht lizenzierten Plattformen einzuschränken, und Beobachter weisen darauf hin, dass solche Maßnahmen auf den Bemühungen aufbauen, etwa 77 Prozent des Online-Marktes in den regulierten Sektor zu lenken.
Großangelegte Ermittlung in Frankfurt am Main
Am 17. September 2026 leitete die Staatsanwaltschaft Frankfurt am Main eine umfassende Untersuchung zu unzulässigem Online-Glücksspiel ein, die Einsätze in Höhe von rund 5,86 Milliarden Euro zwischen Juli 2021 und Ende 2023 umfasst, was zu Festnahmen und Vermögensbeschlagnahmen führte, während die Behörden die Einhaltung des GlüStV 2021 prüfen.
Details zu den Ermittlungsergebnissen
Die Ermittlungen konzentrieren sich auf den Zeitraum, in dem der GlüStV 2021 in Kraft war, und Daten aus den Verfahren zeigen, dass erhebliche Beträge über unregulierte Kanäle flossen, sodass die Staatsanwaltschaft mit Unterstützung der GGL Vermögenswerte sicherstellte und Verantwortliche festnahm, um den Markt weiter zu regulieren.
Und hier wird es interessant: Die Aktion verdeutlicht, wie die Behörden die neuen Instrumente aus der Vertragsänderung nutzen, um den lizenzierten Sektor zu stärken, wobei die GGL bereits 129 Betreiber beaufsichtigt und strenge Regeln zu Spielprodukten durchsetzt, die Einsätze, Werbung und Auszahlungen betreffen.

Marktanteile und Lizenzüberwachung
Statistiken belegen, dass etwa 77 Prozent des Online-Glücksspiels über lizenzierte Anbieter abgewickelt werden, und die GGL überwacht diese Betreiber kontinuierlich, um die Einhaltung des GlüStV 2021 sicherzustellen, während unzulässige Angebote durch die neuen Sperrmöglichkeiten eingedämmt werden sollen.
Die Behörde hat in ihrem Tätigkeitsbericht 2025 GGL Tätigkeitsbericht 2025 die Fortschritte bei der Kanalisierung des Marktes dokumentiert, und Beobachter stellen fest, dass die Kombination aus Lizenzvergabe und Durchsetzungsmaßnahmen wie ISP-Blockaden den Anteil regulierter Angebote weiter erhöht.
Auswirkungen auf den regulierten Sektor
Strenge Produktregeln verbieten bestimmte Spielvarianten und begrenzen Einsätze, wodurch die 129 beaufsichtigten Operator in einem klar definierten Rahmen agieren, während die Ermittlungen in Frankfurt zeigen, wie Verstöße aus der Vergangenheit noch verfolgt werden, um zukünftige Regelverletzungen zu verhindern.
Die GGL setzt diese Regeln durch regelmäßige Kontrollen durch, und die neue Möglichkeit von Netzsperren seit Juli 2026 gibt der Behörde zusätzliche Werkzeuge, um den Zugang zu unzulässigen Seiten zu erschweren, sodass der Marktanteil lizenzierter Anbieter stabil bleibt oder wächst.
Schlussfolgerung
Zusammenfassend zeigen die Ereignisse vom September 2026 und die Vertragsänderung, dass die Durchsetzung des GlüStV 2021 durch die GGL und die Staatsanwaltschaften intensiviert wird, wobei Festnahmen, Beschlagnahmen und technische Sperren den Fokus auf den regulierten Bereich mit 129 Operatoren und einem Marktanteil von etwa 77 Prozent legen, und weitere Entwicklungen werden die Umsetzung prägen.